Amma, uebersetzt mit Mutter oder Mata Amritanandamay war unsere Gastgeberin fuer zwei Tage. Der umarmende Guru (Gurin!?) hat schon Millionen in die Arme geschlossen und Martina und mich nun auch! Die Botschaft ist so banal wie einfach und wenn man nachliest was die Frau geleistet hat ein absoluter Wahnsinn. Am ersten Tag haben wir beide alles mit grossem Argwohn betrachtet und am zweiten Tag erschien uns dann doch alles sehr viel versoehnlicher bis ganz und gar beeindruckend. Wir haben den Ashram mit Tempel und mehreren Hochhaeusern mitten in den Backwaters in einem Palmenmeer Keralas als sehr speziellen Ort empfunden. Die Zeremonien erinnerten an eine der Griechen aehnliche Zeit, zivilisiert und doch sehr archaisch, voller Mythen und fremder, unverstaendlicher Kulthandlungen. Das biblische Dorf war als autofreie Zone geradezu geruhsam und nur die lauten Gesaenge...
... und Marion - der "Konfirmationsspruch" bei der Umarmung war ganz einfach und sogar auf deutsch: "mein lieber Sohn!" Das mit dem Fensterputzen scheint doch nicht so mein Problem zu sein im Sinne der Goetter! Ich hab meine Wette verloren als ich dachte, die krault mich am Bart und grinst!



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